Schön mal die Maske ins Gesicht gesetzt

Atemschutzmaske

Es gibt sowohl im Berufsleben als auch bei Freizeitaktivitäten (zum Beispiel Heimwerken) immer wieder die Situation, dass man dort gesundheitlich schädlichen Dämpfen oder Staub ausgesetzt ist. Hier besteht die Gefahr, dass dann diese zu schwerwiegenden Lungen- oder Atemswegserkrankungen führen können. Hier hilft eine Atemschutz- oder eine Mundschutzmaske. Ebenso ist seit Anfang des Jahres eine Atemschutzmaske ein wichtiger Bestandteil zur Abwehr des Corona-Virus.

Der Aufbau einer Atemschutzmaske

Gerade beim Kauf von Mundschutzmasken sollte man sich über den Aufbau informieren. Solche Masken sind dafür vorgesehen, den Träger oder die Trägerin vor einer giftigen Atemluft zu schützen. Der Einsatz ist überall dort sinnvoll, wo Stäube, Atemgifte, Aerosole, chemische Stoffe sowie Mikroorgansimen und ähnliche Arten auftreten können. Hier kommen dann Systeme mit Atemluftfiltern oder mit Atempressluft zum Einsatz. Dabei wird hier zwischen Voll- und Halbmasken unterschieden.

Vollmasken

Diese Maskenart besteht aus einem Maskenkörper. Dieser kann aus Silikon oder Gummi bestehen. Dort sind ein Atemventil, Sichtscheiben, eine Innenmaske, Haltebänder, Sprechmembran-Vorrichtungen und das Anschlussstück für den Atemregler oder den Atemfilter untergebracht.

Eine solche Maske schützt Nase, Mund sowie Augen vor giftigen Dämpfen oder Staub. Diese Maskenart kann mit einem Filtersystem oder einem Pressluftsystem verwendet und eingesetzt werden.

Halbmasken

Diese Maskenausführung dient schwerpunktmäßig zum Schutz vor dem Einatmen von wässrigen und öligen Aerosolen. Ebenso schützt sie auch vor Partikeln. Hier erfolgt eine Bedeckung von Nase und Mund. Dabei bleiben in diesem Fall die Augen ungeschützt. Diese Ausführungen sind in der Regel aus Vliesstoff, welcher auch gleichzeitig als Filtermaterial fungiert und eingesetzt wird. Die Befestigung erfolgt mit Gummibändern, welche um den Kopf gespannt werden. Dabei sind dann zu einer verbesserten Abdichtung der Nasenpartie dort teilweise Nasenbügel eingearbeitet. Eine Halbmaske schützt grundsätzlich nicht vor Dämpfen und Gasen.

Wenn jedoch giftige Gase vorhanden sind, kann hier nur eine Halbmaske, die mit Anschlussstellen für einen Atemluftfilter ausgestattet ist, einen Schutz bieten.

Der Schutz der Atemschutzmasken

Bei den partikelfiltrierenden Halbmasken erfolgt eine Einteilung nach der europäischen Norm EN 149 in 3 Klassen. Dabei erfolgt die Klassifizierung auf der Basis der bei der Maske vorhandenen Gesamtleckage. Diese Basis setzt sich aus der Undichtigkeit an der Nase und dem Mund, dem Filterdurchlass sowie der Leckage am dem vorhandenen Atemventil zusammen. Dabei bietet die Schutzmaske ffp3 sowie die Schutzklassen FFP1 und FFP2 in deren Abhängigkeit von der Filterung sowie Gesamtleckage bis zu einer Partikel-Größe von 0,6 µm einen Atemschutz für unterschiedliche Konzentrationen von schädlichen Stoffen.

Beim Kauf einer Atemschutzmaske sollte vor allen auf die Schutzklassen für die partikelfiltrierenden Halbmasken und die Klassen der jeweiligen Atemschutzfilter besonders geachtet werden. Ebenso muss darauf geachtet werden, dass eine solche Maske richtig am Kopf sitzt, weil sonst eine ordnungsgemäße Funktion nicht gewährleistet ist.